Wir haben den Fesch'markt überlebt

Letztes Wochenende waren Hagop und ich zum ersten Mal als Aussteller (und auch so) beim Fesch'markt mit dabei. Die Ottakringer Brauerei als Location ist schon ungemein beeindruckend und ziemlich weitläufig. Wir hatten zwar nicht so viel Zeit um uns überall genau umzusehen, aber der erste Eindruck war durchwegs positiv :) Es waren ziemlich viele "Standeln" mit lässigen Produkten vertreten, von Produktdesign, Mode, Accessoires bis hin zu Kunst gab es alles was das materielle Herz begehrt.

 

Die Tage vor dem Fesch'markt waren bei uns geprägt von abendlichen Werkstatt-Sessions, in denen wir fleissig neue Schmuckstücke gezaubert haben um sie dann Vorort auszustellen. Erfahrungen als Aussteller hatten wir bisher lediglich ein einziges Mal gemacht - beim REMASURI Strassenfest in der Wollzeile, von daher wussten wir nicht, was uns bei einer wirklichen Verkaufsausstellung erwarten würde. Ehrlich gesagt hatte ich es mir ein wenig gemütlicher vorgestellt. Die Realität sah dann aber doch anders aus. Drei Tage hintereinander für jeweils 9 Stunden auf engstem Platz zu sitzen, noch dazu bei gefühlten 15° Grad Innentemperatur (unser Stand war im Gerstenboden, gleich beim Eingang), war ganz schön schlauchend. So halbwegs gemütlich wurde es erst am dritten Tag, an dem es mir gelang, mit Stirnband, Wolldecken und Thermoskannen bewappnet, ein wenig innere Wärme zu entfachen. Hagop, der neben mir saß, vertrug die kühle Temperatur schon besser, aber auch nur weil ich ihm, geschwisterlich wie ich bin, immer wieder etwas von meinem heissen Tee einflößte.

 

Trotz der unwirschen Temperatur im Raum hatten wir zahlreiche Besucher, die uns mit Anfragen, Bestellungen, Einkäufen und Komplimenten für unseren Schmuck aufpäppelten und bei Laune hielten. Der absolute Bestseller an den drei Tagen war eindeutig unser neuer DOT RING. Der ging weg wie warme Semmeln! Was uns auch so im direkten Verkauf auffiel, war, dass die Mehrheit unserer Kunden zu Schmuck in rosé griff, wie z.B. zu unserem ARM CUFF und dem kleinen EAR CUFF.

 

Ob wir uns nochmal auf den Fesch'markt oder allgemein auf eine ähnliche Veranstaltung einlassen werden? Sehr wahrscheinlich schon! Wir erholen uns zwar immer noch von den Strapazen der letzten Tage, aber im Endeffekt verliefen diese Tage erfolgreich für uns, wir konnten auf uns aufmerksam machen und neue Kunden gewinnen. Das nächste Mal wird dann aber im Hochsommer sein. Bei gemütlichen 35° Grad.

Fotos 1+2: Niko Havranek